Eine Angelvorhersage schätzt, wann Fische am wahrscheinlichsten fressen, damit du deine Tour rund um die besten Zeitfenster planen kannst, statt zu raten. FishRadar bewertet jeden Spot von 0 bis 100, indem es die Bedingungen kombiniert, die das Fressverhalten tatsächlich antreiben: Gezeitenstand und -zeitpunkt, solunare Haupt- und Nebenphasen, Luftdrucktendenz, Mondphase, Wassertemperatur sowie Wind und Wellen. Kein einzelner Faktor entscheidet über den Biss — der Score gewichtet sie gemeinsam, sodass eine starke Tide eine mäßige Mondphase ausgleichen kann und ein fallender Luftdruck einen ansonsten ruhigen Nachmittag aufwerten kann. Er ist eine Orientierung für die Wahl deiner Tour, keine Fanggarantie.
Solunare Haupt- und Nebenphasen. Die Solunar-Theorie geht davon aus, dass Fische zu vorhersehbaren Zeiten, die an die Mondstellung gebunden sind, aktiver fressen. Jeder Tag hat zwei längere „Haupt“-Fenster — etwa dann, wenn der Mond im Zenit und im Nadir steht — und zwei kürzere „Neben“-Fenster rund um Mondaufgang und Monduntergang. In diesen Phasen berichten viele Angler von der stärksten Aktivität, besonders wenn sie mit Sonnenauf- oder Sonnenuntergang zusammenfallen.
Gezeitenzeitpunkt. Im Salzwasser und in tidebeeinflussten Mündungen löst bewegtes Wasser meist das Fressen aus. Die Bisse ziehen oft während der auflaufenden (Flut) und ablaufenden (Ebbe) Tide an sowie in der ersten Stunde nach dem Stillwasser, wenn die Strömung Köderfische an wartenden Fischen vorbeitreibt. Der Gezeitenwechsel zählt mehr als der Hoch- oder Niedrigwasserstand selbst, prüfe also, wann die Tide kentert, nicht nur ihre Höhe.
Luftdrucktendenz. Die Richtung, in die sich der Luftdruck bewegt, ist meist wichtiger als der absolute Wert. Ein fallender Luftdruck vor einer Front fällt oft mit einem starken Fressfenster zusammen, stabiles Hochdruckwetter kann langsameres, wählerischeres Angeln bedeuten, und ein scharfer Anstieg direkt nach einer Front bringt häufig einen zähen Biss. Behalte die Tendenz über die kommenden Stunden im Auge.
Mondphase. Neumond und Vollmond erzeugen die größten Gezeiten und die ausgeprägtesten solunaren Fenster, weshalb viele Angler die Tage um sie herum bevorzugen. Hellere Nächte rund um den Vollmond können das Fressen außerdem nach vorn oder hinten verschieben, es lohnt sich also, das Mondlicht ebenso wie die Phase in deine Zeitplanung einzubeziehen.
Wassertemperatur. Jede Art hat einen Wohlfühlbereich, und die Temperatur bestimmt, wo und wann Fische aktiv sind. Wenn sich das Wasser dem bevorzugten Bereich einer Art annähert — sei es durch Erwärmung oder Abkühlung —, nimmt das Fressen meist zu; außerhalb davon werden Fische träge oder ziehen weiter, um bessere Bedingungen zu finden. Saisonale Tendenzen und die tägliche Erwärmung zählen genauso wie der exakte Wert.
Wie sie zusammenspielen. Die besten Tage sind die, an denen mehrere Faktoren zusammenkommen — etwa eine solunare Hauptphase, die sich mit einer bewegten Tide und einem fallenden Luftdruck in der Morgendämmerung überschneidet. Der Score von FishRadar verbindet diese Live-Signale zu einem einzigen Wert von 0–100 pro Spot, sodass du Zeitfenster auf einen Blick vergleichen und dann in der App in die Details eintauchen kannst.
Möchtest du bei einem einzelnen Faktor tiefer einsteigen? Diese verständlichen Ratgeber erklären die Hintergründe:
Die 24 am höchsten bewerteten Spots auf FishRadar heute, geordnet nach aktuellen Bedingungen. Aktualisiert am 2026-08-23.
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Eine Angelvorhersage schätzt, wann und wo Fische am wahrscheinlichsten fressen, basierend auf Bedingungen wie Gezeiten, solunaren Fenstern, Luftdruck, Mondphase, Wassertemperatur und Wind. Sie hilft dir, deine Tour zeitlich zu planen — sie sagt keinen exakten Fang voraus.
Die besten Fenster sind meist dann, wenn sich eine solunare Haupt- oder Nebenphase mit bewegtem Wasser (einem Gezeitenwechsel) und einem günstigen, oft fallenden Luftdruck überschneidet — häufig rund um die Morgen- oder Abenddämmerung. FishRadar zeigt dir die heute bestbewerteten Fenster für deinen Spot in der App.
Die solunare Zeitplanung ist ein nützliches Planungswerkzeug, kein Gesetz. Viele Angler stellen fest, dass Fische während der Haupt- und Nebenphasen mehr fressen, doch örtliche Bedingungen — Tide, Wetter und Wassertemperatur — können sie überlagern. Deshalb gewichtet FishRadar Solunar zusammen mit den übrigen Signalen, statt sich allein darauf zu verlassen.
Der 0–100-Score von FishRadar entsteht aus aktuellen Wetter- und Meeresdaten und spiegelt wider, wie günstig die Bedingungen zum Fressen sind, nicht ein garantiertes Ergebnis. Betrachte ihn als Orientierung: Höhere Werte bedeuten, dass mehr Faktoren zusammenpassen, doch beim Angeln spielen immer Variablen mit, die keine Vorhersage erfassen kann.