Plankton ist die Grundlage des aquatischen Nahrungsnetzes. Phytoplanktonblüten weisen auf nährstoffreiches Wasser hin, wo sich Futterfische sammeln und Raubfische anlocken. Die Wasserklarheit bestimmt, wie Fische jagen: In klarem Wasser verlassen sich Fische stärker auf ihr Sehvermögen und können leicht verschreckt werden; in trübem Wasser nutzen Fische Geruch und Seitenlinienorgan und beißen oft aggressiver. Das beste Angeln findet oft in mäßig klarem Wasser mit sichtbaren Planktonblüten statt – sichtbare Strukturen kombiniert mit reichlich Nahrung.
Plankton sind mikroskopisch kleine Organismen – Phytoplankton (winzige Pflanzen) und Zooplankton (winzige Tiere) –, die die Basis der aquatischen Nahrungsketten bilden. Phytoplankton nutzt Sonnenlicht und Nährstoffe zum Wachsen und wandelt diese in Nahrung um, die von Zooplankton und kleinen Fischen gefressen wird. Größere Fische fressen die kleinen Fische. Jeder Fisch im Meer ist letztendlich vom Plankton abhängig.
Wenn die Planktonkonzentrationen hoch sind, nimmt das Wasser eine sichtbare Farbe an – oft grün, braun oder rötlich. Diese Planktonblüten signalisieren reichlich Nahrung. Futterfische (Sardinen, Sardellen, Heringe, Ährenf